Stefan Schomerus hat Sperrholzpiraten gemacht. Ein Puppentrick, der sein Abschlussprojekt der Filmakademie Baden-Württemberg ist. Der Film ist eine liebevolle Erzählung über Freundschaft, Abschied und Abenteuer. Einer der Freunde muss schweren Herzens Abschied nehmen - tut dies jedoch nicht, ohne seine Spuren zu hinterlassen.
Warum 17 Hippies, wenn sie eine dreizehnköpfige Band sind und sein Aussehen sehr normal ist? Ich weiss es nicht, aber sie sind eine Gruppe aus Berlin, die osteuropäische Melodien und Rhythmen mit Chanson und amerikanischen Folksongs mischt. Ihr "Berlin Style" gefällt mir, und dir?
Frau von Ungefähr
Ungefähr, um fünf vor sechs, verließ die Frau von nebenan den Mann, der neben ihr noch schlief. Sie nahm die Schlüssel von der Wand, rang kurz nach Luft und verschwand dann. Auf Nimmerwiedersehen wollte sie geh’n.
Die Tür schlug zu als sie erschrak und an den Brief in ihrer Tasche dachte, der den Mann betraf. Den sie vor langer Zeit geschrieben hatte, Wort für Wort verziert. Von Nimmerwiedersehen stand da nichts drin.
Sie sprach von tosendem Meer, das den Himmel verglüht, von dem Tag, den die Nacht nicht zerbricht, von verzehrenden Blicken, die keiner vergisst. Good bye my love. Bis bald. Auf Wiedersehen!
Jetzt steht sie hier – im Hier und Jetzt. Sie glaubt, es liegt was in der Luft, doch nur die Zeit hat sie versetzt. Die Tage kriechen vor ihr her. Das Bett ist ohne sie zu leer. Auf Nimmerwiedersehen kann sie nicht gehen.
Ungefähr, um fünf nach sechs, legt sich die Frau von nebenan zum Mann, der neben ihr noch schläft. Sie zieht ihr Kleid ganz langsam aus und deckt sich zu. Ein Wiedersehen, wie soll das geh’n?
Herrn Font de Mora Conselleria d’Educació Avda. Campanar, 32 46015 Valencia
Betreff.: Protest gegen den Entwurf des “ROF” (Regelung zur Organisation und Arbweitsweise der Öffentlichen Sprachschulen)
Castellón de la Plana, den 23. April 2009
Sehr geehrter Herr Font de Mora,
wir sind Schüler der amtlichen Sprachschule (EOI) zu Castellón, die schon einige Jahre dem Lernen der deutschen Sprache gewidmet haben. Wir haben gerade erfahren, dass wir vielleicht unsere Ausbildung nicht abschließen können.
Hiergegen möchten wir bei Ihnen protestieren. An erster Stelle wollen wir Sie darauf aufmerksam machen, dass Europa Mehrsprachigkeit bedeutet. Der Entwurf des “ROF” aber ist gegen die Prinzipien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens und gegen das Wesen des Europäischen Hochschulraums, der die Mobilität in Europa fördern will.
In unserer Region gibt es viele Firmen mit starken Beziehungen weltweit. Deswegen sind Sprachen so wichtig für uns.
An zweiter Stelle möchten wir betonen, dass Sie nicht nur an finanzielle Faktoren denken, sondern auch die Qualität der Ausbildung berücksichtigen sollten. Wenn diese Regelung in Kraft tritt, werden die Minderheitssprachen, die an den EOIs unterrichtet werden, verschwinden, und das Angebot an Gruppen und Unterrichtszeiten von den anderen Sprachen unzureichend sein.
Das Land Valencia ist das einzige, wo eine bestimmte Anzahl von Schülern nötig sein wird, um eine Gruppe zu bilden. Warum soll es eine Ausnahme in Spanien sein?
Viele zukünftige Arbeitsplätze könnten sich in Gefahr befinden, wenn die amtlichen Sprachschulen von Ihrer Verwaltung nicht unterstützt werden.
Außerdem verstehen wir nicht, dass einerseits Chinesisch in den Sekundarschulen unterrichtet werden soll und anderseits die Minderheits-sprachen abgeschafft werden sollen.
Wir möchten die Sprachschulen, die seit Jahren gut funktionieren, erhalten und bitten Sie darum, sie zu fördern, damit so viele Leute wie möglich Fremdsprachen und auch Valencianisch lernen können.
Der arabische Name Marokkos ist "al-Mamlaka", was Königreich des Maghreb heißt, und Maghreb bedeudet wörtlich nichts anderes als Ort, wo die Sonne untergeht, also der Westen. Marokko liegt im Nordwesten Afrikas. Als westlichstes der drei Maghreb-Länder grenzt es im Norden an das Mittelmeer, im Westen an den atlantischen Ozean und im Osten an Algerien. Im Süden ist Mauretanien. Marokko hat eine Oberfläche von 422,550 km und eine Bevölkerung von 32 Millionen. Seit dem 2. März 1956 ist Marokko unabhängig von Frankreich und Spanien. Der König Mohamed VI ist das Staatsoberhaupt, Rabat ist die Hauptstadt und es gibt auch andere wichtige Städte wie Casablanca, Tanger, Marrakech und Fes..... Die Währung ist der Dirham (10 Dh=1€) Die landesweite Amtssprache ist Arabisch. Französisch wird im gesamten Land als Handels- und Bildungssprache benutzt. Im Norden und in der Westsahara wird zusätzlich Spanisch gebraucht. Die Staatsreligion ist der Islam. Rund 99% sind Muslime, es gibt auch Christen und Juden.
Heute habe ich bei der Literaturlehrerin hospitiert und sie hat dieses Video im Unterricht gezeigt. Goethe und Schiller kämpfen mit Wörtern, aber die Melodie und der Rhythmus sind ganz modern. Wäre es möglich so was mit Texten von Quevedo und Góngora zu machen?
In The Ballad Battle treffen sich zwei jugendliche Poeten zum Sangeswettstreit in einem alten Kirchengemäuer. Es geht um Damengunst und Dichterehre. Im Rhythmus von Hip Hop und Rap werden Zitate aus Goethes und Schillers Gedichten rezitiert.
Intro: Man sagt später leicht Goethe und Schiller waren Freunde, gleich an Kraft und Gabe, doch ist die Gabe nicht etwas so einzigartiges so unvergleichliches, muss sich nicht wahre Größe vor einander behaupten? Ich sag euch was: Morgens wenn sie das Brot gebrochen Haben sie den ersten Reim gesprochen, und abends, wenn alles am tanzen sah man sie immer noch stanzen, doch wer möchte das heut noch glauben?!
Schiller: Und so finden wir uns wieder, in heitren bunten Reihen, und es soll der Kranz der Lieder frisch und bunt geflochten sein.
Wollt ihr in meinen Kasten sehn? Des Lebens Spiel die Welt im Kleinen, gleich soll sie eurem Aug erscheinen, nur dürft ihr nicht zu nahe steh´n!
Was rennt das Volk, was wellt sich dort die lange Gasse brausend fort?
Goethe: Mahadöh der Herr der Erde, kommt herab zum sechsten Mal, dass er unsers gleichen werde, mit zu fühlen Freud und Qual.
Schiller: Ihr dort außen in der Welt, die Nasen eingespannt, auch manchen Mann auch manchen Held, gebar das Schwabenland!
Goethe: Ein Meister einer ländlichen Schule, erhub sich einst von seinem Stuhle, und hatte fest sich vorgenommen, in bessere Gesellschaft zu kommen.
Schiller: Ein Gott bist du dem Volk geworden, als Feig kommst du zurück zum Morden…
Goethe: Du liebes Kind komm geh mit mir, gar schöne Spiele spiel ich mit dir, ich liebe dich mich reizt deine schöne Gestallt, und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt!
Schiller: So schreiten keine irdischen Weiber, die zeugete kein sterblich Haus, es übersteigt das maß der Leiber, hoch über menschliches hinaus!
Goethe: Das Weib das Gott der Herr erschuf, schuf er zu mancherlei Beruf, allein der süßeste von allen, ist der den Männern zu gefallen.
Schiller: Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet, der Wahn ist kurz; die Reu ist lang!
Goethe:Halb zog sie ihn, halb sank er hin, da war´s um ihn geschehen.
Schiller: Den Sänger vermiss ich, den Bringer der Lust, der mit süßem Klang mir bewege die Brust!
Goethe: Es war ein König in Thule, gar treu bis an sein Grab, dem sterbend seine Buhle, einen goldenen Becher gab.
Schiller: Wer wagt es Rittersmann oder Knab, zu tauchen in diesen Schlund, einen goldenen Becher werf ich hinab, verschlungen schon hat ihn der schwarze Mund!
Schwarz wimmelt da in grausem Gemisch, zu scheußlichen Klumpen geballt, der stachlige Roche, der Klippenfisch, des Hammers gräuliche Ungestallt!
Goethe: Ach wüsstest du wie´s Fischlein ist, so wohlig auf dem Grund, du stiegst herunter wie du bist, und würdest erst gesund!
Schiller: Da unten aber ist´s fürchterlich, und der Mensch versuche die Götter nicht!
Goethe: In die Ecke Besen! Besen! Seid´s gewesen! In die Ecke Besen! Besen! Seid´s gewesen! In die Ecke Besen! Besen! Seid´s gewesen!
Der schlimmste Neider in der Welt, der jeden für seines gleichen hält!
Schillers Sturz.
Schiller: Wie heißt das Ding das wen´ge schätzen, noch ziert´s des größten Kaisers Hand, es ist gemacht um zu verletzen, am nächsten ist´s dem Schwert verwand.
Kein Blut vergießt´s, und macht doch tausend Wunden, niemand beraubt´s, und mach doch reich.
Es hat den Erdkreis überwunden, es macht das Leben sanft und gleich.
Goethe: Was auch als Wahrheit oder Fabel, in tausend Büchern dir erscheint, dass alles ist ein Turm zu Babel, wenn es die Liebe nicht vereint!
Schiller: Doch wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein, wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein.
Goethe und Schiller zusammen: Groll und Rache sei vergessen, unserem Todfeind sein verziehen, keine Träne soll ihn pressen, keine Reue nagen ihn.
Ja! Wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund, und wer´s nie gekonnt, der stehle weinend sich aus dem Bund!
Ja! Wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund, und wer´s nie gekonnt, der stehle weinend sich aus dem Bund!
Epilog: Des Dichters Text ist leichte Ware, die selten älter wird als er, man legt die Bücher auf die Bare und sagt, das liest heut niemand mehr.
Ganz anders ist es bei Gedichten, wo Endreim sich an Endreim hängt, die kann die Zeit nur schlecht vernichten, weil´s dem Gedächtnis dauer schenkt.
Und wenn der Vers so über Schiller, besonders knapp und treffend war, behält es seine Kraft für immer, gut und gern zweihundert Jahr!
Dieses Jahr habe ich die Möglichkeit gehabt, Karneval in Deutschland zu (üb)erleben. Es war ein Erlebnis. Am ersten Donnerstag um 11 Uhr 11 waren die Schüler im Gymnasium wie verrückt. Sie haben getanzt, gesungen… Während Karneval hörte man ein Lied rund um die Uhr: das Fliegerlied (So ein schöner Tag). Tim Toupet, der bekannteste Friseur aus Köln, singt dieses lustige Lied. Es ist aber eine Version. Das Lied ist ursprünglich von Donikkl. Tim fliegt durch Europa mit seiner Version. Diese Woche ist er zum Beispiel auf Gran Canaria und ab April auf Mallorca. Andere Lieder von ihm sind “Ich bin ein Döner” oder “Du hast die Haare schön”. Man soll also von diesem Mann keine Ernst erwarten... Er hat sogar ein Spiel für dieses Lied auf seiner Webseite: http://www.fliegerlied-spiel.de/
Viel Spass damit!
Ich lieg’ gerne im Gras und schau’ zum Himmel rauf! Schauen die ganzen Wolken nicht lustig aus? Und fliegt ein Flieger vorbei, dann wink’ ich zu ihm rauf. Hallo Flieger! Und bist du auch noch dabei, dann bin ich super drauf!
Und ich flieg’, flieg’, flieg’ wie ein Flieger, bin so stark, stark, stark wie ein Tiger und so groß, groß, groß wie ’ne Giraffe – so hoch ohohoh …
Und ich spring’, spring’, spring’ immer wieder und ich schwimm’, schwimm’, schwimm’ zu dir rüber und ich nehm’, nehm’, nehm’ dich bei der Hand, weil ich dich mag, und ich sag:
„Heut’ ist so ein schöner Tag! Lalalalala … Heut’ ist so ein schöner Tag! Lalalalala … Heut’ ist so ein schöner Tag! Lalalalala …
Am Körper nur Schal und schwarzes Höschen. Auf dem Schnee von Braunlage (Súden Sachsen) wurde am Samstagabend der erste Weltmeisterschaft von dieser merkwürdigen Disziplin . Bei Temperaturen um null Grad haben 30 Männer und 10 Frauen auf der 89 Meter langen Piste mit der Zahl auf der Haut teilgenommen. Der Sieger, Robert Gottschalk hat der Siegprämie von 1000 Euro gegangen. Mehr Information in diesem Artikel von Spiegel Online. Hier mehr Bilder.
Zur Blütezeit der Fast-Food-Zivilisation, Der Einheitsmeinung, der Geschmacksautomation, Der Plastikgefühle und der High-Tech-Lust, Der Wegwerfbeziehung mit dem Einweg-Frust, Zur Zeit der Fertigträume aus der Traumfabrik, Der Micky-Maus-Kultur und der Steckdosenmusik.
Da lob' ich mir ein Stück Musik von Hand gemacht, Noch von einem richt'gen Menschen mit dem Kopf erdacht, 'ne Gitarre, die nur so wie 'ne Gitarre klingt, Und 'ne Stimme, die sich anhört, als ob da jemand singt. Halt ein Stück Musik aus Fleisch und Blut, Meinetwegen auch mal mit 'nem kleinen Fehler, das tut gut, Das geht los und funktioniert immer und überall, Auch am Ende der Welt, bei Nacht und Stromausfall!
Wenn der große, wilde Rock'n Roller rockt und rollt, Mit der Wahnsinnslasershow über die Bühne tollt, Wenn die Lautsprecher dröhnen und das Hallendach schwingt, Daß mir der Bruch raustritt und die Brille springt, Dann denk' ich d'ran, daß, wenn jetzt jemand an der Sich'rung dreht, Der Rockstar mucksmäuschenstill, lammfromm und im Dustern steht.
Wenn ich den Selbstentwerter im Omnibus Nicht bedienen kann und wieder schwarzfahr'n muß, Wenn die Wasserwerke mir den Hahn zudreh'n, Weil ich's nicht lerne, die Computerrechnung zu versteh'n, Wenn ich einseh'n muß, ich krieg' den HiFi-Turm nicht an, Weil ich die Einschaltautomatik nun mal nicht einschalten kann.
Bis zum Tag, an dem man mich wegrationalisiert, Oder als nicht programmierbar einfach aussortiert, Wenn der große Rechner kommt und alles überwacht, Meine Vorlieben und Macken voll erfaßbar macht, Auch wenn ich schon ganz und gar maschinenlesbar bin Mit 'nem Balkencode am Schniedel und 'ner Prüfziffer am Kinn.
Alexander Kluge ist ein deutscher Rechtsanwalt, Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriffsteller und Drebuchautor. Er ist bekannt als einer Vertreter des Neuen Deutschen Films (sehe seine Web)
Was ist eine Parkscheibe? Das habe ich am Wochenende entdeckt. Wenn ich mich nicht irre, ist das wie eine Karte mit einer Scheibe voll Zahlen. Wenn man auf bestimmten Parkplätzen parkt, soll man diese Scheibe drehen und die Uhr einstellen. Neben dem Parkplatz ist immer ein Verkehrszeichen zu sehen. Auf dem Foto seht ihr, dass man eine ganze Stunde dort das Auto lassen darf. Also, bin ich um 13:00 Uhr angekommen, dann stelle ich meine Parkscheibe ein, sodass auf der Scheibe 13:00 Uhr zu lesen ist und um 14:00 komme ich zurück, um wegzufahren.
Ich weiss nicht, ob man diese Parkscheibe in Spanien findet. Ich habe es nur hier gesehen. Würde dieses System in Spanien funktionieren?
Falls ihr mit dem Auto nach Deutschland fahrt, wisst ihr schon Bescheid!