Samstag, 10. April 2010
Mittwoch, 31. März 2010
Sonntag, 14. Februar 2010
Nordpol/Südpol
Draußen ist es grau und stumpf, ein kalter fieser Endzeitmorgen.
Als wär die Stadt ein Spiegel, ein Portrait von seinen Sorgen.
Er nimmt die Straßenbahn, er nimmt's wie's kommt, er nimmt seit Tagen
die kleinen weißen Dinger gegen das Gefühl im Magen.
Die ihm nicht mehr helfen, wenn man ihn fragt haben sie's nie getan.
In ein-zwei Atemzügen fängt's wieder von vorne an.
Was am meisten gefehlt hat, war was am meisten gezählt hat.
Das muss wohl überall so sein.
Es gibt so viel zu vermissen, es gibt so viel zu verstehen.
Es gibt so viel zu verstehen.
Die nächste Straße, die gleichen Gesichter.
Dieselbe Geschichte, die gleichen grellen Lichter.
Ein Blick auf die Uhr, dann ein Blick in die Ecke.
Und das gute Gefühl bleibt hier heute auf der Strecke.
Sie führt Diskussionen mit sich selbst und mit der Zeit.
Und wenn die Zwei in einem Raum sind gibt das immer Streit.
Die Uhr schreibt Pflicht und alles klingt und stinkt nach Untergang.
In ein-zwei Augenblicken fängt's wieder von vorne an.
Was am meisten gefehlt hat, war was am meisten gezählt hat.
Das muss wohl überall so sein.
Es gibt so viel zu vermissen, es gibt so viel zu verstehen.
Es gibt so viel zu verstehen.
Die Hände kalt, die Augen schwer. Die letzte Seite im Kapitel.
Ein kurzes Wort zum Abschied. Zuversicht als letztes Mittel.
Und viel Verständnis gegen viel mehr Wut und offene Fragen.
Und alles was unnahbar wirkt hat ziemlich abgeschlagen.
Und was den Weg vom Nord- zum Südpol noch verkürzen kann,
vielleicht in ein-zwei Leben fängt's wieder von vorne an.
Was am meisten gefehlt hat, war was am meisten gezählt hat.
Das muss wohl überall so sein.
Es gibt so viel zu vermissen, es gibt so viel zu verstehen.
Es gibt so viel zu verstehen.
Was am meisten gefehlt hat, war was am meisten gezählt hat.
Das muss wohl überall so sein.
Es gibt so viel zu vermissen, es gibt so viel zu erzählen.
Es gibt so viel zu erzählen.
Freitag, 12. Februar 2010
Mein schönstes deutsches Wort
Freitag, 5. Februar 2010
Ein Hund, der wie ein Mensch läuft
Sonntag, 31. Januar 2010
Ichisichisichisich
Ichisichisichisich from Nico Roicke on Vimeo.
Nico Roicke ist ein M. A. in Kommunikation und Zeichnen mit Digitalmedien, der mit verschidenen Studios zusammenarbeitet. Buchstabenschubse ist eins von denen. Hier findet ihr einige der Werke, die er gemacht hat: Vimeo (Bilder) und Spreeeblick (Blog).
Freitag, 15. Januar 2010
Das weiße Band in València
Cines Babel València
von 15. bis 21. Dezember 2010
17, 19.10 und 22,30 Uhr
Originalversion mit spanischen Untertiteln
Regie: Michael Haneke Jahr: 2009
Handlung
Ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands. 1913/14. Vorabend des Ersten Weltkriegs. Die Geschichte des vom Dorflehrer geleiteten Schul- und Kirchenchors. Seine kindlichen und jugendlichen Sänger und deren Familien: Gutsherr, Pfarrer, Gutsverwalter, Hebamme, Arzt, Bauern - ein Querschnitt eben. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter?
Film Kritik
Interview Michael Haneke
Film Website
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Mit welcher bekannten Person würdest du gerne einen Tag verbringen?
Ich muss lange Zeit daran denken, wer die gewählte Person sein könnte. Er oder sie möchte bekannt sein, klar, aber ein Tag dauert vierundzwanzig Stunden an und die Berühmtheit ist nicht genug. Mann oder Frau? Welcher Beruf? So viele Fragen. Plötzlich habe ich mich daran erinnert, dass ich letztes Jahr ein sehr interessantes Buch gelesen habe, das von einer italienischen Schriftstellerin geschrieben worden war: Dacia Maraini. Das Buch erzählte mit einer besonderen Sanftheit ihre Reise von Japan nach Sizilien nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie schreibt Dichtung, Roman , Novelle und auch Theaterstück und ist die italienische Schriftstellerin, die mehr übersetzte Bücher im Ausland hat. Aber meine Wahl hat einen anderen Grund. Sie ist eine Frau, die viele Erlebnisse gehabt hat und sie weiβ sie zu erzählen. Sie war mit Alberto Moravia verheiratet, und Pier Paolo Passolini und Maria Callas waren ihre Freunde. Sie ist auch eine Fotografin, die ihre Reisen vorzeigt. Außerdem, und wichtiger, hat Dacia Maraini an der Frauenbewegung teilgenommen und in ihrem Werk behandelt sie Themen wie Vergewaltigung, Prostitution oder Kindesmisshandlung, immer mit Zartheit, sogar wenn sie biographische Ereignisse erzählt.
Als sie in April in Valencia einen Vortrag hatte, konnte ich nicht hingehen.Schade! Aber man kann ihre Teilnahme in diesem Video sehen (auf Italienisch klar).
Nachdem man Dacia Maraini gehört hat, kann man sich vorstellen, wie schön einen Tag mit ihr sein könnte.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
Teatre Municipal de Benicàssim
6. 12. 22.30 Uhr
7. 12. 22.30 Uhr
8. 12. 22.30 Uhr
Originalversion mit spanischen Untertiteln
Regie: Dany Levy Jahr: 2007
Handlung
Dezember 1944: Der totale krieg ist so gut wie total verloren. Doch so leicht will Goebbels sich nicht geschlagen geben. Am Neujahrstag soll der Führer mit einer kämpferischen Rede noch einmal die Massen begeistern, das ganze hat nur einen Haken: der Führer kann nicht. Krank und depressiv meidet er die Öffenlichkeit. Nur einer kann jetzt noch helfen: sein ehemaliger Schauspiellehrer Adolf Grünbaum, ein Jude.
Film Kritik
Film Website




